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Warum uns Bäume gut tun

Wald von innen, Blick nach oben, Lichtblick

Das grüne Dach der Erde

Ein langer Spaziergang unter dem Blätterdach, frische Waldluft – Nach japanischen Studien beruhigt das unseren Puls und versorgt unser Herz mit mehr Sauerstoff.
Das Grün der Blätter wirkt sich entspannend auf uns aus, sorgt dafür dass die Psyche stabil bleibt. Aus diesem Grund werden Bäume häufig dort gepflanzt, wo Ruhe bewahrt werden soll wie vor Krankenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen.

Es gibt Studien darüber, dass unser Wohlbefinden positiv von Bäumen und Pflanzen beeinflusst wird und diese uns sogar dabei helfen, Herz-Kreislauf Erkrankungen vorzubeugen. Der sogenannte Vagusnerv sorgt für Erholung und schützt das Herz vor Belastungen. In Kontakt mit Holz ist seine Aktivität besonders hoch. Dieser Nerv verhindert die Ausbreitung von Entzündungen im Körper, dessen Folge bei nicht vollständiger Genesung Arteriosklerose, Arthrosen oder sogar Krebs sein können.
Ein Spaziergang unter unserem grünen Blätterdach fördert also die Gesundheit und schützt vor Krankheiten.

Studien verweisen auf die positive Wirkung der Natur. Die in den 1980er in Japan entstandene Naturbewegung “Shinrin Yoku” übersetzt “Baden in Waldluft” stützt sich auf eben diese positive Wirkung des Waldes. Teilweise wird diese Methode sogar vom Therapeuten verschrieben aufgrund der dortigen gesundheitlichen Umstände und Belastungen. Selbst ein einziger Spaziergang im Grünen wirkt sich beruhigend auf Körper und Seele aus, stärkt das Immunsystem und erhöht die Lungenkapazität. Sogar unser Blut soll mehr Sauerstoff aufweisen als es nach einem Stadtspaziergang der Fall wäre, Stresshormone werden weniger produziert und die Arterien weiten sich und ermöglichen einen besseren Blutfluss.

Hug a Tree

Auch auf der emotionalen Ebene bieten Bäume eine Stütze

Der fest im Boden verankerte Baum kann einen ängstlichen oder verzweifelten Menschen daran erinnern, dass auch er mit beiden Beinen im Leben steht und alle Arten von Problemen bewältigen kann. Vielleicht hast du ja schon mal einen Baum umarmt um dich wieder etwas näher an der Realität zu fühlen oder der Kraft der Natur ganz nah zu sein. Und wenn nicht, probiere es doch mal aus.
Auch das Wurzelwerk eines Baums erinnert an den Menschen. Wurzeln greifen tief, suchen nach Nahrung im Boden, nach Halt und sichern dem Baum seinen Platz, sein zu Hause. Genauso verhält es sich mit uns. Denn auch wir wurzeln uns fest an Orte, nennen sie unser zu Hause durch die Menschen und die Umgebung an die wir gewohnt sind. Wenn der Boden vergiftet ist, kann der Baum nicht wachsen, ist unser Umfeld mit Negativität verpestet, so tritt auch der Mensch auf der Stelle, es sei denn wir wechseln unser Umfeld.

Ab ins Grüne

Eine große Metaanalyse bestätigt: Wer viel Zeit in und mit der Natur verbringt dem geht es deutlich besser.
Das Risiko für Krankheiten sinkt, man ist wesentlicher entspannter als im Großstadtjungel und mehr im Einklang mit sich selbst. Das alles liegt an frischer Luft, viel Bewegung aber auch an gewissen Stoffen die von Pflanzen freigesetzt wurden.

Während es Kindern spielend leicht fällt Zeit im Grünen zu verbringen, nehmen Erwachsene sich diese Zeit viel zu selten obwohl etwas Bewegung und Tageslicht sich nachweislich gut auf die Psyche und den Körper auswirkt.

Also nichts wie los und ab ins Grüne!

Vergleicht man Personen die wenig Zugang zu Grünflächen haben mit denjenigen die vermehrt in der Natur unterwegs sind, zeigt sich ganz deutlich, welche Vorteile das Leben im Grünen für uns bereitstellt.
Bei den Naturmenschen verringerte sich das Risiko für Diabetes Typ 2, es gab weniger kardiovaskuläre Erkrankungen, Frühgeburten und Schlafstörungen und auch das Stressniveau viel im Schnitt deutlich geringer aus als bei den Stadtmenschen.

Kind in bunter Hängematte im Garten

Power für dein Immunsystem

Ein Spaziergang im Wald bewirkt kleine Wunder

Interessanter Fakt: Auch Bäume kommunizieren miteinander. Durch viele chemische Substanzen die sich in der Waldluft befinden, senden Bäume sich kleine Botschaften.
Dank dieser kleinen Aromatherapie atmen wir ihre mikrobiologischen Duftstoffe (Terpene) und ätherischen Öle ein, welche teilweise krebsvorbeugend sind und Abwehrzellen in unserem Körper aktivieren.
Nur eine einzige Stunde im Wald senkt merklich den Blutdruck während du nach einem ganzen Tag im Wald noch eine Woche lang von deutlich aktiveren Abwehrzellen im Blut profitierst.
Nach zwei Tagen sind deine Abwehrkräfte um 50% leistungsfähiger und das für satte 30 Tage!

Mit folgenden Punkten wird dein nächster Naturausflug garantiert Erholung pur

Verbringe mind. 2 Stunden unter dem Blätterdach

Damit dein Waldaufenthalt für dich besonders effektiv ist, solltest du genügend Zeit dort verbringen.  + Weiterlesen

Gönn dir diese Pause vom Alltag um zu entschleunigen.

Lege mind. 2 km Weg zurück

Durch Bewegung förderst du deine Durchblutung und kannst somit umso mehr von den heilsamen Wirkungen des Waldes nachhaltig profitieren.  + Weiterlesen

Relax, der Ausflug soll nicht anstrengend werden

Geh es ruhig an und mach alles in deinem Tempo. Versuche dich nicht zu sehr ablenken zu lassen und konzentriere dich auf dich und deine schöne Umgebung.  + Weiterlesen

Mach mal ne Pause

Wenn du müde wirst solltest du unbedingt eine Pause einlegen. Such dir dazu einen Platz an dem du dich wohl fühlst und Kraft tanken kannst.  + Weiterlesen

Extra bei Stress

Für maximale Entspannung:
Gehe nach einem Schauer in den Wald und Atme kräftig ein und aus. Im Sommer ist die Konzentration der Terpene nach einem Regenschauer sogar am höchsten.  + Weiterlesen

Extra für Immunpower

Immunsystem langfristig stärken:
Dann empfiehlt sich an 2-3 Tagen im Monat den Wald aufzusuchen. Aber keine Panik, du musst nicht direkt in den Wald einziehen. Ein Aufenthalt für jeweils etwa 4 Stunden ist ausreichend.  + Weiterlesen