Kreditkarten ermöglichen es dir, Einkäufe flexibel zu bezahlen, online Flüge zu buchen oder weltweit Bargeld abzuheben. Doch nicht jeder bekommt problemlos eine klassische Kreditkarte mit echtem Kreditrahmen, denn die Banken prüfen vorab die Bonität. Wer einen negativen Schufa-Eintrag hat oder dessen Kreditwürdigkeit aktuell unsicher ist, stößt hier oft an Grenzen und erhält möglicherweise eine Ablehnung. Genau an dieser Stelle kommen Kreditkarten ohne Schufa ins Spiel.
Klassische Kreditkarten bieten maximale finanzielle Flexibilität. Solltest du jedoch einen negativen Schufa-Eintrag haben, wird die Beantragung bei den meisten Banken kompliziert:
Anträge von Antragstellern mit negativen Schufa-Einträgen werden häufig abgelehnt. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass du auf eine Kreditkarte verzichten musst. Viele Banken legen nur bestimmte Schufa-Scores als Mindestkriterium fest, um die Kreditwürdigkeit ihrer Vertragspartner abzusichern. Eine regelmäßige kostenlose Abfrage deiner Schufa-Einträge sorgt dafür, dass alle Daten korrekt sind.
Anschließend lohnt sich ein genauer Kreditkartenvergleich, um den richtigen Anbieter zu finden. Bestenfalls ist dieser gebührenfrei und bietet Zusatzleistungen, die deinen Bedürfnissen entsprechen.
Wenn du trotz negativer Schufa-Einträge eine Kreditkarte für Reisen oder Online-Buchungen benötigst, kann eine Prepaid-Kreditkarte eine gute Lösung sein. Diese Zahlungsmittel werden ohne Schufa-Prüfung angeboten, da kein Kreditrahmen gewährt wird.
Diese Karten funktionieren als reines Guthabenkonto: Vor der ersten Nutzung musst du die Karte mit Geld von deinem Bankkonto aufladen. Die Höhe deiner Kartenumsätze ist auf das aufgeladene Guthaben beschränkt, und es gibt oft Tages- oder Wochenlimits. Bei Prepaid-Kreditkarten erhält der Karteninhaber allerdings keinen Kredit von der Bank und kein verlängertes Zahlungsziel.
Es gibt sowohl Prepaid-Karten mit als auch ohne Jahresgebühr. Bedenke jedoch, dass dieses schufafreie Kartenmodell oft teurer ist als eine herkömmliche Kreditkarte mit Kreditrahmen. Eine Alternative könnte auch eine Debitkarte sein, die ähnlich funktioniert, aber direkt mit deinem Girokonto verknüpft ist.
Prepaid-Kreditkarten sind optisch kaum von klassischen Karten zu unterscheiden, da sie eine reguläre 16-stellige Kreditkartennummer sowie eine Prüfziffer auf der Rückseite besitzen. Du kannst sie in vielen Fällen für normale Kartenzahlungen verwenden. Allerdings ist nicht jede Karte bei Bargeldabhebungen kostenlos: Je nach Anbieter fallen hohe Gebühren pro Transaktion an, zusätzlich zu möglichen Entgelten der Geldautomatenbetreiber. Die Möglichkeit einer gebührenfreien Bareinzahlung auf das Kartenkonto ist selten gegeben.
Lässt deine Kreditwürdigkeit es zu, empfiehlt sich eine Charge- oder Revolving-Kreditkarte, wie zum Beispiel die awa7® Visa Kreditkarte ohne Jahresgebühr. Sie stellt dir von Beginn an ein Kreditlimit von bis zu 4.000 € bereit, dass du flexibel zum Bezahlen sowie zum Abheben von Bargeld nutzen kannst. Ein weiterer Vorteil ist die Teilzahlungsfunktion, mit der sich Kartenumsätze bequem in Raten begleichen lassen.
Fast jeder kann eine Prepaid-Kreditkarte beantragen, unabhängig von der Bonität oder einem negativen Schufa-Eintrag. Des Weiteren kann eine Prepaid-Kreditkarte vor Überschuldung schützen, was vor allem für minderjährige Karteninhaber vorteilhaft ist.
Bei Autovermietungen oder Hotels, die ein Deposit verlangen, werden Prepaid-Karten ohne Schufa-Abfrage oft schlechter bewertet als “echte“ Kreditkarten. Es kann passieren, dass diese Karten bei einer Prüfung vor Ort, beim Check-in an der Rezeption oder bei der Übergabe des Mietwagens nicht akzeptiert werden, obwohl du die Buchung vorab damit getätigt hast. Auch können Auslandseinsatzentgelte anfallen und Gebühren die Ausgaben erhöhen.
Mit einem Schufa-Score ab 90 % stehen die Chancen auf eine klassische Kreditkarte gut. Der Score zeigt, wie zuverlässig du bisher deine finanziellen Verpflichtungen erfüllt hast. Auch das Gesamteinkommen, inklusive Gehalt, Mieteinnahmen oder Nebenjobs, ist entscheidend. Je stabiler deine finanzielle Basis, desto leichter lässt sich eine Kreditkarte beantragen.
Wenn du als Antragsteller die awa7® Visa Kreditkarte wählst, prüfen wir (im Gegensatz zu Prepaid-Anbietern) deine Bonität. Das geschieht natürlich erst, nachdem du uns dein Einverständnis gegeben hast.
Nach erfolgreicher Prüfung und Legitimation erhältst du eine vollwertige Kreditkarte mit einem anfänglichen Kreditlimit von bis zu 4.000 €. Du musst nicht erst umständlich Geld überweisen, sondern kannst das Zahlungsmittel sofort für deine bargeldlose Shopping-Tour oder zum Geldabheben nutzen. Deinen offenen Saldo kannst du später bequem per Lastschrift von deinem Girokonto einziehen lassen.
Eine kurzfristige Erhöhung des Kreditrahmens, z. B. vor einer Reise, ist nach Absprache mit der Hanseatic Bank möglich. Für Einzahlungen auf dein Konto verwendest du die IBAN deiner awa7® Visa Kreditkarte. Deinen offenen Saldo kannst du jederzeit durch eine Überweisung von deinem Referenzkonto ausgleichen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich, da die Karte auch Beträge per Lastschrift von deinem Girokonto einziehen kann.
Die awa7® ist die Visa Kreditkarte, die mehr kann. Hier sind deine Vorteile im Überblick:
Mit der awa7® Visa Kreditkarte profitierst du von einer breiten Akzeptanz an unzähligen Akzeptanzstellen weltweit, was dir maximale Flexibilität beim Bezahlen bietet. Die Beantragung ist unkompliziert, fair und größtenteils digital.
Bitte beachte, dass für den Antrag unter anderem ein Einkommens- und ein Adressnachweis erforderlich sind. Bei Fragen zum Antrag oder zum weiteren Vorgehen kannst du dich jederzeit an das awa7® Support-Team wenden.