Viele verbinden die USA mit grenzenlosem Konsum, und das nicht ohne Grund. Von riesigen Einkaufszentren und Supermärkten über Outlet-Malls bis zu Flagship-Stores in Manhattan: In Amerika kannst du deiner Leidenschaft für das Einkaufen nachgehen wie kaum sonst wo. In wenigen Ländern findest du eine so hohe Dichte an Produkten und Marken, oft zu niedrigen Preisen.
Hinzu kommen spezielle Kundenservices wie „Personal Shopping”, bei dem dich ein persönlicher Berater durch das Sortiment begleitet. Ob Mode, Elektronik, Sneaker oder Souvenirs – wir zeigen dir die besten Shopping-Ziele in den USA und erklären, worauf du beim Bezahlen, bei der Sales Tax und beim Zoll achten solltest.
Die USA sind das Land der Malls. Die folgende Auswahl orientiert sich an Verkaufsfläche und Besucherzahlen und deckt Regionen ab, die für Reisende interessant sind:
Unser Tipp: Die meisten Malls öffnen montags bis samstags gegen 10 Uhr und schließen um 21 Uhr, sonntags häufig erst ab 11 Uhr. Da die Öffnungszeiten je nach Standort variieren können, solltest du sie vor deinem Besuch online prüfen.
Wenn du gezielt billiger einkaufen willst, führen drei Wege zum Ziel:
Ein Besuch im US-Supermarkt gehört für viele Urlauber zu den unterhaltsamsten Momenten einer Reise. Die Auswahl an Lebensmitteln und Spezialitäten ist beeindruckend.
Die bekanntesten Anlaufstellen sind Walmart und Target. Hier gibt es Kleidung, Campingausrüstung, Elektronik und Lebensmittel für den täglichen Bedarf. Walmart punktet in der Regel mit günstigeren Preisen, Target hingegen ist etwas moderner sortiert. Die meisten Supercenter öffnen bereits um 6 Uhr und schließen gegen 23 Uhr. Legst du Wert auf Bio-Qualität, ist Whole Foods Market die richtige Adresse.
Im Südosten der USA ist Publix sehr beliebt, an der Westküste Safeway. Beide Ketten stehen für frische Produkte und ein breites Sortiment. Die „Pub Subs“ von Publix gelten unter Einheimischen als Kult. Für einen schnellen Snack unterwegs lohnt sich ein Stopp bei Walgreens. Die Drugstores verbinden den Drogeriemarkt und die Apotheke, einige Filialen haben sogar rund um die Uhr geöffnet.
Unser Tipp: In amerikanischen Supermärkten lohnt sich der Blick auf regionale Süßigkeiten, verschiedene Peanut-Butter-Sorten, Saucen und Cerealien in den Food-Abteilungen. Sie sind typische und günstige Mitbringsel.
Bei Kleidung und Schuhen solltest du beachten, dass die US-Größen von den Deutschen abweichen. Für Damenoberbekleidung kannst du zur US-Größe ungefähr 30 addieren: US 8 entspricht somit der deutschen Größe 38. Herrenhosen werden in Zoll angegeben und folgen dem Format W/L für Bundweite und Beinlänge. Bei Schuhen fällt die Umrechnung weniger einheitlich aus: Damen US 8 entspricht ca. EU 38,5 bis 39, Herren US 9 liegt bei rund EU 42,5.
Elektronik ist in den USA häufig günstiger, das Stromnetz solltest du jedoch mitbedenken: Es arbeitet mit 120 Volt und 60 Hertz. Geräte mit einem Weitspannungsnetzteil (100 bis 240 Volt) funktionieren mit einem einfachen Steckeradapter, alle anderen benötigen zusätzlich einen Spannungswandler. Rechne außerdem Sales Tax und mögliche Einfuhrabgaben ein, bevor du ein Gerät als echtes Schnäppchen einstufst.
Die Rückgabekultur im US-Handel ist entspannt. In den meisten Stores lässt sich die Ware mit Kassenbon innerhalb von 30 bis 90 Tagen zurückgeben oder umtauschen. Bei stark reduzierter Ware („final sale") besteht oft kein Rückgaberecht. Nutzen kannst du die Frist nur, solange du noch im Land bist.
Der Preis am Regal ist in den USA nicht der Preis an der Kasse. Auf die meisten Waren kommt die Sales Tax, eine Verkaufssteuer, die erst beim Bezahlen aufgeschlagen wird. Ihre Höhe variiert je nach Bundesstaat und zusätzlich je nach Stadt oder County. Kalifornien erhebt mit 7,25 Prozent den höchsten einzelstaatlichen Satz, kombiniert mit lokalen Aufschlägen liegen manche Orte bei über 10 Prozent.
Fünf Bundesstaaten erheben keine landesweite Sales Tax: Oregon, Delaware, Montana, New Hampshire und Alaska. Steuerfrei einkaufen kannst du jedoch nur in Oregon, Delaware und New Hampshire. In Alaska verlangen mehr als 100 Gemeinden eigene lokale Sales Taxes von bis zu 7 Prozent. In Montana können in einigen Tourismusorten sogenannte Resort Taxes anfallen.
Eine Mehrwertsteuer-Rückerstattung für Touristen wie in vielen anderen Ländern gibt es in den USA nicht. Nur Louisiana und Texas bieten eingeschränkte Refund-Programme für Reisende an.
Beim Einkaufen in den USA ist die Kreditkarte das Zahlungsmittel der Wahl: Visa und MasterCard werden nahezu überall akzeptiert. American Express und Discover ebenfalls. Informiere deine Bank kurz vor der Reise über den Auslandsaufenthalt, damit Zahlungen aus den USA nicht als Betrugsversuch eingestuft werden und deine Karte gesperrt wird.
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