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Shopping USA: Tipps für Touristen

Künstlerisches Motiv eine Frau (in Schwarz/weiß) in einer Mall in den USA, die mit vielen Tüten an den Armen und einer awa7 Visa Kreditkarte in der Hand auf ein Schnäppchen schaut

Viele verbinden die USA mit grenzenlosem Konsum, und das nicht ohne Grund. Von riesigen Einkaufszentren und Supermärkten über Outlet-Malls bis zu Flagship-Stores in Manhattan: In Amerika kannst du deiner Leidenschaft für das Einkaufen nachgehen wie kaum sonst wo. In wenigen Ländern findest du eine so hohe Dichte an Produkten und Marken, oft zu niedrigen Preisen.

Hinzu kommen spezielle Kundenservices wie „Personal Shopping”, bei dem dich ein persönlicher Berater durch das Sortiment begleitet. Ob Mode, Elektronik, Sneaker oder Souvenirs – wir zeigen dir die besten Shopping-Ziele in den USA und erklären, worauf du beim Bezahlen, bei der Sales Tax und beim Zoll achten solltest.

Die 10 beliebtesten Malls der USA

Die USA sind das Land der Malls. Die folgende Auswahl orientiert sich an Verkaufsfläche und Besucherzahlen und deckt Regionen ab, die für Reisende interessant sind:

  • Mall of America (Bloomington, Minnesota): Die größte Mall der USA, über 500 Geschäfte und ein Indoor-Freizeitpark
  • King of Prussia Mall (Pennsylvania): Rund 450 Geschäfte, gut als Tagesausflug ab Philadelphia
  • The Grove (Los Angeles, Kalifornien): Open-Air-Center mit angrenzendem Farmers Market und Promi-Hotspot
  • The Galleria (Houston, Texas): Über 400 Stores von Luxus bis Mittelklasse, inklusive Eisbahn
  • South Coast Plaza (Costa Mesa, Kalifornien): Bekannt für ihre hohe Dichte an High-End-Boutiquen und Luxus-Outlets Sawgrass Mills (Sunrise, Florida): Riesiges Outlet- und Factory-Outlet-Areal nahe Fort Lauderdale
  • The Shops at Columbus Circle (New York): Elegantes Ambiente direkt am Central Park mit gehobener Gastronomie
  • American Dream (East Rutherford, New Jersey): Shopping plus Indoor-Skihalle, per Bus vom Port Authority Terminal erreichbar
  • Fashion Show Mall (Las Vegas, Nevada): Bietet am Strip regelmäßige Live-Modeschauen für Besucher
  • Aventura Mall (Aventura, Florida): Südfloridas Top-Adresse, die moderne Kunstinstallationen mit über 300 Shops vereint

Unser Tipp: Die meisten Malls öffnen montags bis samstags gegen 10 Uhr und schließen um 21 Uhr, sonntags häufig erst ab 11 Uhr. Da die Öffnungszeiten je nach Standort variieren können, solltest du sie vor deinem Besuch online prüfen.

Outlets, Factory-Outlet-Center und Discount Stores

Wenn du gezielt billiger einkaufen willst, führen drei Wege zum Ziel:

  • Premium Outlets und Factory-Outlet-Center liegen meist außerhalb der Innenstädte und bündeln zahlreiche Markenshops mit dauerhaften Rabatten, wie zum Beispiel die Woodbury Common Premium Outlets bei New York oder die Las Vegas North Premium Outlets. Hier findest du Designermode, Schuhe und Accessoires zu reduzierten Preisen, häufig aus vergangenen Kollektionen.
  • Off-Price-Stores verfolgen ein anderes Konzept: Ketten wie Ross Dress for Less oder T.J.Maxx verkaufen wechselnde Restposten großer Marken zu deutlich niedrigeren Preisen. Das Sortiment ist kaum vorhersehbar, dafür sind die Preisabstände oft größer als im klassischen Outlet.
  • Saisonale Rabattaktionen bieten gute Chancen auf Schnäppchen: Rund um Black Friday und Cyber Monday im November sowie zum Presidents' Day und Labor Day Sale senken viele Händler ihre Preise. Wer seine Reise entsprechend plant, verbindet Städtetrip und Shopping-Erlebnis.
Künstlerisches Motiv eine Frau (in Schwarz/weiß) die in einer Shopping Outlet Mall in den USA shopped

Supermärkte und Supermarktketten in Amerika

Ein Besuch im US-Supermarkt gehört für viele Urlauber zu den unterhaltsamsten Momenten einer Reise. Die Auswahl an Lebensmitteln und Spezialitäten ist beeindruckend.

Die bekanntesten Anlaufstellen sind Walmart und Target. Hier gibt es Kleidung, Campingausrüstung, Elektronik und Lebensmittel für den täglichen Bedarf. Walmart punktet in der Regel mit günstigeren Preisen, Target hingegen ist etwas moderner sortiert. Die meisten Supercenter öffnen bereits um 6 Uhr und schließen gegen 23 Uhr. Legst du Wert auf Bio-Qualität, ist Whole Foods Market die richtige Adresse.

Im Südosten der USA ist Publix sehr beliebt, an der Westküste Safeway. Beide Ketten stehen für frische Produkte und ein breites Sortiment. Die „Pub Subs“ von Publix gelten unter Einheimischen als Kult. Für einen schnellen Snack unterwegs lohnt sich ein Stopp bei Walgreens. Die Drugstores verbinden den Drogeriemarkt und die Apotheke, einige Filialen haben sogar rund um die Uhr geöffnet.

Unser Tipp: In amerikanischen Supermärkten lohnt sich der Blick auf regionale Süßigkeiten, verschiedene Peanut-Butter-Sorten, Saucen und Cerealien in den Food-Abteilungen. Sie sind typische und günstige Mitbringsel.

Shopping in den USA: künstlerisches Motiv. Frau in Schwarz weiß in einem Drugstore in den USA

Kleidung und Elektronik: Darauf solltest du achten

Bei Kleidung und Schuhen solltest du beachten, dass die US-Größen von den Deutschen abweichen. Für Damenoberbekleidung kannst du zur US-Größe ungefähr 30 addieren: US 8 entspricht somit der deutschen Größe 38. Herrenhosen werden in Zoll angegeben und folgen dem Format W/L für Bundweite und Beinlänge. Bei Schuhen fällt die Umrechnung weniger einheitlich aus: Damen US 8 entspricht ca. EU 38,5 bis 39, Herren US 9 liegt bei rund EU 42,5.

Elektronik ist in den USA häufig günstiger, das Stromnetz solltest du jedoch mitbedenken: Es arbeitet mit 120 Volt und 60 Hertz. Geräte mit einem Weitspannungsnetzteil (100 bis 240 Volt) funktionieren mit einem einfachen Steckeradapter, alle anderen benötigen zusätzlich einen Spannungswandler. Rechne außerdem Sales Tax und mögliche Einfuhrabgaben ein, bevor du ein Gerät als echtes Schnäppchen einstufst.

Die Rückgabekultur im US-Handel ist entspannt. In den meisten Stores lässt sich die Ware mit Kassenbon innerhalb von 30 bis 90 Tagen zurückgeben oder umtauschen. Bei stark reduzierter Ware („final sale") besteht oft kein Rückgaberecht. Nutzen kannst du die Frist nur, solange du noch im Land bist.

Sales Tax: Steuern beim Einkaufen in den USA

Der Preis am Regal ist in den USA nicht der Preis an der Kasse. Auf die meisten Waren kommt die Sales Tax, eine Verkaufssteuer, die erst beim Bezahlen aufgeschlagen wird. Ihre Höhe variiert je nach Bundesstaat und zusätzlich je nach Stadt oder County. Kalifornien erhebt mit 7,25 Prozent den höchsten einzelstaatlichen Satz, kombiniert mit lokalen Aufschlägen liegen manche Orte bei über 10 Prozent.

Fünf Bundesstaaten erheben keine landesweite Sales Tax: Oregon, Delaware, Montana, New Hampshire und Alaska. Steuerfrei einkaufen kannst du jedoch nur in Oregon, Delaware und New Hampshire. In Alaska verlangen mehr als 100 Gemeinden eigene lokale Sales Taxes von bis zu 7 Prozent. In Montana können in einigen Tourismusorten sogenannte Resort Taxes anfallen.

Eine Mehrwertsteuer-Rückerstattung für Touristen wie in vielen anderen Ländern gibt es in den USA nicht. Nur Louisiana und Texas bieten eingeschränkte Refund-Programme für Reisende an.

Zoll und Einfuhrregeln für den Rückweg

Reisefreimengen

Für Waren, die du aus den USA nach Deutschland mitbringst, gilt eine Wertgrenze pro Person. Bei Flug- und Seereisen liegt sie bei 430 €. Reist du auf dem Land- oder Binnenwasserweg in die EU ein, sind es 300 €. Für Reisende unter 15 Jahren gilt unabhängig vom Verkehrsmittel eine Grenze von 175 €.   + Weiterlesen
Die Freimengen gelten pro Person und lassen sich nicht zusammenrechnen, um ein teures Einzelstück abzudecken. Alle Werte findest du beim deutschen Zoll.

Zollanmeldung

Überschreitest du die Freimenge, musst du deine Einkäufe aktiv anmelden. Nutze am Flughafen den roten Ausgang „Anmeldepflichtige Waren“.  + Weiterlesen
Wer stattdessen den grünen Ausgang wählt und kontrolliert wird, riskiert ein Steuerstrafverfahren.

Zolltarife

Oberhalb der Freimenge fallen Abgaben auf den gesamten Warenwert an, nicht nur auf den Betrag, der die Grenze überschreitet. Zusätzlich zum Zollsatz wird in der Regel eine Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent fällig.  + Weiterlesen
Bis zu einem Warenwert von 700 € pro Person kann der Zoll einen pauschalen Abgabensatz von 17,5 Prozent anwenden, was die Abwicklung vereinfacht.

Kaufbelege aufbewahren

Belege sind dein Nachweis über Art und Wert der Ware. Fehlt ein Kaufbeleg, darf der Zoll den Wert selbst schätzen. Für teure Geräte, die du bereits aus Deutschland mitnimmst, empfiehlt sich vor der Abreise ein „Auskunftsblatt für Rückwaren“ des Zolls.  + Weiterlesen
Damit kannst du bei der Rückkehr nachweisen, dass Kamera oder Laptop nicht während der Reise gekauft wurden.

Alkohol, Tabak und verbotene Waren

Für Genussmittel gelten eigene Mengenbegrenzungen. Erlaubt sind pro Person ab 17 Jahren unter anderem 1 Liter Spirituosen mit mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter mit geringerem Alkoholgehalt sowie 200 Zigaretten.  + Weiterlesen
Nicht einführen darfst du Fleisch- und Milchprodukte sowie Markenfälschungen. Da sich die Vorschriften regelmäßig ändern können, solltest du die aktuellen Angaben vor deiner Reise direkt beim deutschen Zoll prüfen.

Shopping in den USA mit der awa7® Visa Kreditkarte

Beim Einkaufen in den USA ist die Kreditkarte das Zahlungsmittel der Wahl: Visa und MasterCard werden nahezu überall akzeptiert. American Express und Discover ebenfalls. Informiere deine Bank kurz vor der Reise über den Auslandsaufenthalt, damit Zahlungen aus den USA nicht als Betrugsversuch eingestuft werden und deine Karte gesperrt wird.

Ob im Mega-Shopping-Center, im Factory-Outlet oder im Supermarkt um die Ecke: Mit deiner awa7® Visa Kreditkarte bist du für deine Shoppingtour gerüstet. Neben der bedingungslos entfallenden Jahresgebühr erhältst du einen anfänglichen Verfügungsrahmen von bis zu 4.000 € und bleibst durch die Teilzahlungs- und Rückzahlungsoptionen flexibel.

Die awa7 Visa Kreditkarte lehnt an einem Smartphone mit aufgerufener App Hanseatic Bank Mobile

Die wichtigsten Vorteile der awa7® Visa Kreditkarte im Überblick: