Bei der Planung deines Roadtrips stellt sich meist zu Beginn die Überlegung nach dem idealen Ausgangspunkt bzw. Wohnort für Ausflüge auf Madeira. Da die Insel nicht besonders groß ist, eignet sich ein festes “Basecamp“, von dem aus du Madeira mit dem Auto erkunden kannst. Hierfür eignet sich die Hauptstadt Funchal, da sie eine große Auswahl an Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten bietet. Des Weiteren starten hier fast alle geführten Touren und Ausflüge, und der Flughafen ist schnell erreichbar.
Wenn du es ruhiger und naturnaher bevorzugst, bieten sich Orte im Norden wie São Vicente oder Porto Moniz an. Auch Machico im Osten gilt als echter Geheimtipp: Dort gibt es einen der seltenen Sandstrände der Insel, und über die Schnellstraße bist du in kurzer Zeit an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Beachte, dass Madeira eine Insel der Berge ist und du mit deinem Mietwagen auf anspruchsvolle und teils steile Straßen triffst. Die Hauptverkehrsader, Via Rápida, ist gut ausgebaut und führt größtenteils durch Tunnel. Sobald du jedoch die Küstenstraße verlässt, um höher gelegene Aussichtspunkte oder steil angelegte Terrassenfelder zu erreichen, wird es deutlich abenteuerlicher. Dort sind die Straßen oft sehr schmal und können Steigungen von bis zu 30 Prozent aufweisen.
Unser Tipp: Wähle einen Mietwagen mit ausreichend Leistung und idealerweise einem Berganfahrassistenten. Das erleichtert dir die Fahrt erheblich.
Jeder Madeira-Urlaub beginnt fast zwangsläufig auf Funchal. Die Altstadt (Zona Velha) besticht durch bemalte Türen, enge Gassen und zahlreiche Restaurants. Ein Highlight ist der Mercado dos Lavradores. In dieser halboffenen Markthalle türmen sich exotische Früchte wie Maracuja-Bananen, farbenprächtige Blumen und fangfrischer Fisch.
Mit der Seilbahn schwebst du anschließend entspannt hinauf in den hoch gelegenen Stadtteil Monte. Dort erwartet dich der tropische Garten (Monte Palace Tropical Garden). Er ist eine grüne Oase, die zeigt, warum die Insel als Blumeninsel berühmt ist.
Für den Rückweg ins Tal gibt es ein unvergleichliches Erlebnis: eine traditionelle Korbschlittenfahrt. Zwei sogenannte “Carreiros“ steuern den Schlitten in rasantem Tempo über den glatten Asphalt steil bergab.
Für atemberaubende Fotokulissen musst du hoch hinaus. Besuche unbedingt das Cabo Girão. Diese gigantische Klippe stürzt 580 Meter steil in den Ozean ab und gehört zu den höchsten Steilklippen Europas. Das Beste daran: Es gibt einen Skywalk mit gläsernem Boden.
Noch höher hinaus geht es in der Bergwelt. Fahre frühmorgens zum Pico do Arieiro (1.818 m). Möglicherweise stehst du beim Sonnenaufgang über einer geschlossenen Wolkendecke. Von hier aus startet auch die anspruchsvolle Gratwanderung zum höchsten Berg der Insel, dem Pico Ruivo (1.862 m). Eine beeindruckendere Aussicht über die zerklüftete Bergwelt wirst du kaum finden.
Eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse auf Madeira ist der magische Feenwald von Fanal. Dieser mystische Abschnitt des Laurisilva, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, ist häufig in dichten Nebel gehüllt. Die uralten, knorrigen Lorbeerbäume und die vielfältige Vegetation erzeugen eine märchenhafte Atmosphäre wie aus einem Fantasyfilm.
Ebenso charakteristisch für die Insel sind die sogenannten “Levadas“. Hierbei handelt es sich um in den Fels geschlagene Bewässerungskanäle, die das Wasser aus dem feuchten Norden in den trockeneren Süden leiten. Entlang dieser Kanäle verlaufen zahlreiche Wanderwege, die von entspannten Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Tagestouren reichen. Besonders beliebt ist die Route zu den “25 Fontes“, die dich am Ende mit einem malerischen Wasserfall belohnt.
Vor der Tour solltest du dich gut vorbereiten, da sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip mit mehreren leichten Kleidungsschichten sowie einer Regenjacke im Gepäck. Die Wege entlang der Levadas sind oft schmal und rutschig, weshalb rutschfeste Wanderschuhe unverzichtbar sind. Darüber hinaus solltest du eine Taschenlampe oder ein voll geladenes Handy mitnehmen, denn einige der Pfade führen durch enge Felstunnel.
Ganz anders als der saftig grüne Rest der Insel präsentiert sich der äußerste Osten. Die langgezogene Halbinsel Ponta de São Lourenço bietet eine dramatische, fast wüstenartige Vulkanlandschaft. Die bunten Felsformationen leuchten in Rot- und Orangetönen und brechen steil ins Meer ab. Im krassen Gegensatz dazu steht der wilde Nordwesten. Im Küstenort Porto Moniz haben erkaltete Lavaströme natürliche Badebecken geformt. Ein Sprung in diesen vulkanischen Naturpools, während direkt nebenan die wilde Atlantikbrandung gegen die Felsen peitscht, ist unvergesslich.
Ein Roadtrip auf Madeira bedeutet Freiheit pur. Damit du diese Freiheit auch bei deinen Finanzen genießt, gehört die awa7® Visa Kreditkarte unbedingt in dein Reisegepäck. Ob du deinen Mietwagen für die steilen Bergstraßen oder im Vorfeld dein Hotel in Funchal buchst – mit der awa7® Visa Kreditkarte verläuft dein Urlaub vollkommen stressfrei.
Weitere Vorteile für deine Reise mit der awa7® Visa Kreditkarte: